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Herbert Fritsch

Geboren 1951 in Bayern, besuchte die Otto-Falckenberg-Schule in München, bevor er an verschiedenen großen Bühnen im In- und Ausland spielte. Von Anfang der 1990er Jahre bis 2007 gehörte Herbert Fritsch zum Ensemble der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Parallel arbeitete er als Medienkünstler und begann seine Arbeit als Filmregisseur. Fritsch begründete seine eigene Filmproduktion, die hamlet_X GbR, mit der er bis heute fast 60 Kurzfilme, einen Spielfilm und verschiedene Auftragsfilme und Installationen schaffte. 2009 wurde Herbert Fritsch mit dem Gordana Kosanović-Schauspielerpreis in Mülheim an der Ruhr ausgezeichnet. Seit seinem Abschied von der Volksbühne arbeitet Fritsch als Regisseur an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen, wie der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und der Komischen Oper in Berlin, dem Bremer Theater, dem Residenztheater München, dem Schauspiel Köln, dem Schauspiel- und Opernhaus Zürich. Seit 2011 war Herbert Fritsch sechs Jahre in Folge mit Inszenierungen zum Berliner Theatertreffen eingeladen. »Nora oder Ein Puppenheim« von Henrik Ibsen und »Der Biberpelz« von Gerhart Hauptmann wurden zum Berliner Theatertreffen 2011 eingeladen. 2012 wurd im Rahmen des Berliner Theatertreffens »Die s(p)anische Fliege« gezeigt, 2013 »Murmel Murmel« und 2014 »Ohne Titel Nr. 1 – eine Oper von Herbert Fritsch«. Bei allen eingeladenen Inszenierungen war Herbert Fritsch Regisseur und Bühnenbildner. Zum Bühnenbildner des Jahres wurde er von der Zeitschrift »theater heute« 2012 für »Die (s)panische Fliege« und 2013 für »Murmel Murmel« gewählt.

Am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg inszenierte Herbert Fritsch Molières »Die Schule der Frauen« (Spielzeit 2013/14) sowie »Die Kassette« von Carl Sternheim (Spielzeit 2015/16). In der Spielzeit 2016/17 wird er »Valentin«, eine komische Oper, auf die Bühne des SchauSpielHauses bringen (Uraufführung 28/5/2017).

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