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Peer Gynt
Premiere
Premiere am 23/03/2016
SchauSpielHaus
Regie:Simon StoneBühne:Bob CousinsKostüme:Alice BabidgeMusik:Lars WittershagenLicht:Susanne RessinDramaturgie:Sybille Meier
Pressestimmen:
Hamburger Abendblatt
„Der australische Autor und Regisseur hat einen eigenen »Peer Gynt«-Text geschrieben und inszeniert. Stone dekonstruiert nicht und versucht das Drama anschließend mit Regieeinfällen wieder zu beleben, er unternimmt den durchaus interessanten Versuch, das Archetypische ins Heute zu übersetzen.“ – Hamburger Abendblatt
Spiegel online
„Es soll bitte weitergehen! Ein rarer Moment, ein veritabler Cliffhanger gelang Regisseur Simon Stone am Ende seiner zweieinhalbstündigen »Peer Gynt«-Performance am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. (…) Jubelnder Premierenbeifall für ein tolles Ensemble und das perfekte Regieteam, ohne ein einziges Buh. Kommt nun »Peer Gynt II«? Bei Simon Stone ist nichts unmöglich.“ – Spiegel online
NDR Kultur
„Die Szenen fließen förmlich ineinander, auf der weit nach vorne ins Parkett gezogenen Bühne entstehen immer wieder schöne Bilder. Außerdem spielen vor allem die Frauen virtuos. Die verträumte Kindfrau Angela Winkler, das Karriereweib Maria Schrader und die zarte Gala Winter bilden ein großartiges Trio. (...) Alle Schauspieler wurden am Ende mit Bravorufen gefeiert – und auch der Regisseur.“ – NDR Kultur
Die Welt
„Die Ambivalenz, Peer Gynt zu sein, also das Progressive und zugleich Verlorene, wird von den drei Schauspielerinnenmit viel Sensibilität vermittelt.
Simon Stones Inszenierung von Peer Gynt nach Henrik Ibsen ist so zwiebelhaft vielschichtig, dass man am Besten gar nicht erst nach einem wahren Kern suchen sollte. Es gibt mehrere Häute, in denen man stecken möchte, sollte man zufällig grade auf der Suche nach sich selbst sein.“ – Die Welt
taz
„Man erlebt einen schlüssig erzählten und erfrischend kurzweiligen Abend, der nicht nur immer wieder gelungene neue Bilder für bekannte Motive findet, sondern inmitten des mitunter hektischen Spiels eines virtuosen Ensembles gegen Ende auch immer mehr Platz für leisere Töne findet.“ – taz
Der Spiegel
„Man muss Stone dafür bewundern, mit welcher Souveränität er sich bei dem Klassiker bedient und aus zentralen Motiven des Stücks eine eigenständige grandiose Saga über die moderne dysfunktionale Familie zimmert. Das Psychogramm dreier Frauen aus drei Generationen auf der Suche nach dem, was man erfülltes Leben nennt.“ – Der Spiegel