DE / EN
  • Schiff der Träume © Matthias Horn
  • Schiff der Träume © Matthias Horn
Schiff der Träume
Regie:Karin BeierBühne und Kostüme:Johannes SchützMusik:Jörg GollaschChoreographie 2. Teil:Gotta Depri, Sayouba SiguéChoreographie 1. Teil:Valenti Rocamora i ToraLicht:Annette ter MeulenVideo:Meika DresenkampDramaturgie:Stefanie Carp, Christian Tschirner
Premiere am 05/12/2015
SchauSpielHaus
Pressestimmen:
Die ZEIT
„Das Schauspielhaus, begreift man nun, ist der Ort, wo gesellschaftliche Verantwortung des Theaters aktuell und in brisantester Weise ausgehandelt wird. (…) Dass eine Staatsbühne das eigene Milieu in eine Bankrottsituation treibt und zeigt, dass die über lange Zeit kultivierte Idee, sich selbst im Anderen, im Fremden und ‚Exotischen‘ zu finden, heute als naive Romantik ausgespielt hat, das ist schon unerhört: unerhört redlich und tapfer. (…) Karin Beier zeigt, was politisches Theater heute sein kann: eine radikale Selbstkonfrontation.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Regisseurin Karin Beier mischt die melancholische Grundstimmung des Fellini-Films von 1983 mit der beißend-komischen Tragik der „Kreuzschifffahrtbeschreibungen“ von David Foster Wallace aus dem Jahr 1995 und umrahmt sie mit eigenen Text-, Musik- und Choreographiephantasien. Insgesamt liegt über der Szenerie eine fast schon tschechowsche Trostlosigkeit, die sich hier und da zu einem Requiem auf eine verendende Ära steigert.“
3sat Kulturzeit
„Aktuell, spannend und voller Überraschungen. Alles in allem eine überzeugende Inszenierung.“
NDR Kultur
„Den Spieß einfach umdrehen, der europäischen Gesellschaft den Spiegel vorhalten, das ist noch nicht originell, aber Karin Beier und ihre hier unbedingt zu erwähnenden Dramaturgen Stefanie Carp und Christian Tschirner setzen immer noch einen drauf. Sie spielen hingebungsvoll und ohne Scheuklappen mit so ziemlich jedem Klischee und deklinieren die Themen Flüchtlinge, Festung Europa und Tod rotzfrech durch - ohne dabei einen missionarischen Anspruch zu erheben.
Insofern bietet dieser Abend viel Stoff zum Nachdenken und ist gleichzeitig sehr unterhaltsam.“
NDR Hamburg Journal
„Obwohl das Stück fast drei Stunden dauert, ist »Das Schiff der Träume« ein eindrucksvoller, fulminanter Theaterabend, der noch lange nachwirkt.“

Kommentare
  • 19/02/2016
  • -
  • Rolf Döring
  • Weiter lesen
    Schließen
  • 11/01/2016
  • -
  • Bridget
  • Weiter lesen
    Schließen
  • 13/12/2015
  • -
  • Reiner Schmedemann
  • Weiter lesen
    Schließen
  • 09/02/2016
  • -
  • Heise
  • Weiter lesen
    Schließen
  • 11/01/2016
  • -
  • Hildegard Mattlage
  • Weiter lesen
    Schließen
  • 20/11/2015
  • -
  • Hans Viktor Kipping
  • Weiter lesen
    Schließen
Alle Beiträge ansehen