BACKSTAGE goes Melting Pop

Das Melting-Pop- und das Backstage-Team arbeiten erstmals zusammen: Das neue Programm will mit interessanten Angeboten Jugendliche zwischen 14 und 18 an die verschiedenen Berufsbereiche und Prozesse des Theaters heranführen – insbesondere in den Gebieten, die jenseits des eigenen Theaterspielens liegen, wie zum Beispiel: Video, Fotografie,

Ton- und Lichttechnik, Bühnen- und Kostümbild und Maske. Die Kurse werden von Melting-Pop-ExpertInnen durchgeführt und arbeiten eng mit den Jugendproduktionen der Backstagegruppen des SchauSpielHauses zusammen. Ebenso haben auch die Melting-Pop-Musiker einen Auftritt, spätestens beim großen Open-Air-Bandevent beim Backstagefestival 2016.

 

Melting Pop ist ein Projekt im Rahmen von Pop To Go des BV POP e. V. und wird gefördert aus dem Programm „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Kontakt für die Kursangebote auf www.meltingpop.de.

 

 

Aufbruch <> Inqilab

von Michael A. Müller

Regie: Michael Weber

Uraufführung am 07/06/2016 im RangFoyer

 

»Aufbruch <> Inqilab« ist ein Stück, das wir zum Thema „Aufstände und politischen Umwälzungen in den Ländern Arabiens“ für SchülerInnen ab Klasse zehn anbieten. Der zwanzigjährige Blogger Jared lebt in einem totalitären Staat. Als eine Hungersnot ausbricht kommt es zu friedlichen Demonstrationen, die Jared dokumentiert. Bis ein Bombenattentat das Land erschüttert. Jared deckt im Internet auf, dass die Regierung dafür verantwortlich ist. Als er verhaftet wird macht sich sein Bruder auf, um sein Leben zu retten. Der Preis dafür ist hoch. Nach der Vorstellung bieten wir eine Diskussion mit den Produktionsbeteiligten an. 

 

>> Mehr Infos zum Stück und zu den Spielterminen

 

Eine Kooperation mit dem Schauspielstudio Frese. Gefördert von der Stiftung Hapag-Lloyd-AG

 

 

TUSCH –Partnerschaften!


Ab Herbst 2014 sind das Junge SchauSpielHaus mit der Grundschule Bahrenfeld und das SchauSpielHaus mit dem Gymnasium Hochrad eine TUSCHPartnerschaft eingegangen.

Die Grundschule Bahrenfeld steuerte die TUSCH-Arche zu Ulrich Hubs Stück »An der Arche um Acht« mit vielen KünstlerInnen und dem Kollegium durch eine ganze Projektwoche, die in Aufführungen und Ausstellungen zum Thema Klimawandel und Zukunft mündete.

Das Gymnasium Hochrad war mit der gesamten Schule zur Eröffnung der Partnerschaft zu Gast im SchauSpielHaus, das LehrerInnenkollegium schaute hinter die Kulissen und besuchte eine Reihe von Fortbildungen und Vorstellungen. Darüber hinaus gab es zahlreiche Kooperationen und Workshops zu relevanten Schulthemen wie auch Stücken des SchauSpielHauses sowohl in der Schule, wie auch im Rahmen des Jugendfestivals Backstage.

Auch in dieser Spielzeit haben wir viele Pläne! Wenn Sie an einer TUSCH-Partnerschaft mit einer Hamburger Bühne interessiert sind, nehmen Sie Kontakt auf mit: carsten.beleites@bsb.hamburg.de

 

>> Das Gymnasium Hochrad berichtet über gemeinsame Aktionen

 

TuSch-Aktion der Lehrerschaft: Ausbruch aus dem Kleidungsalltag


Am 11. April 2016 hat sich ein Großteil der Lehrerschaft verkleidet, ob als Musketier, Madame Pompadour, Punk oder Knacki

Entstanden war die Idee aus einer Laune: Könnte man sich nicht ebenfalls wie die Abiturienten im 4. Semester an einem ganz normalen Unterrichtstag verkleiden? Und da das Hochrad TuSch-Partner des Deutschen Schauspielhauses ist und das Thema dieses Jahr Ausbruch lautet, wurde daraus eine Kunst- und Theater-Aktion: Ausbruch aus dem vielleicht eher grauen Schulalltag durch die Lehrerinnen und Lehrer. Wie oder als was möchte ich einmal im Unterricht erscheinen?

Und das Schauspielhaus spielte mit: Wer wollte, konnte sich etwas aus dem unendlichen Reichtum des Kostümfundus wünschen: fein gewebte Roben, meterlange Empire-Kleider aus zartem Mousselin oder die Pickelhaube samt kaiserlicher Uniform für eine Köpenickiade. Viele hatten aber auch in ihren Privatkellern manche Besonderheit hängen, die nun zum Vorschein kommen durfte…

So erlebten die Schüler ihre Lehrerschaft sowie das gesamte Schulleitungs- und Büroteam in einem ganz anderen Licht, ausgebrochen aus dem Alltagstrott…

(Jakob Hörtreiter)

 

>> Berichterstattung in der Mopo

 

 

 

„Das Geheimnis des roten Vorhangs“ – Eine Theaterführung der besonderen Art


„Hat der nicht was mit diesen Luxus-Taschen zu tun?“ Eine Schülerin stupst mich an, die sich offensichtlich in der Modewelt auskennt. Gerade eben wurden wir von einem ausgesprochen exaltierten Schauspieler am Künstlereingang des Deutschen Schauspielhauses in Empfang genommen. Er nennt sich Louis Watton und will uns unbedingt „sein Haus“ zeigen. So führt er uns zahlreiche Treppen hinauf, bis wir in der großen Halle für Kulissenbau landen. Plötzlich taucht dort ein Käfer auf, der sich für die Sicherheit verantwortlich fühlt und uns in strengster Form ermahnt, wie wir uns auf der Bühne zwischen all den Einrichtungen zu verhalten haben. Weiter geht es zu den Perücken, wo uns Watton in die Geheimnisse des Schminkens einführen will. Doch wird er durch den Adligen Roderich Quast von Puderpups unterbrochen, einem raupenähnlichen Wesen, das für die Puderproduktion verantwortlich zeichnet.

Noch immer fragen sich die Schüler, was diese eigenartigen Figuren sollen, denn sicher spielen diese Theater, aber das nicht auf der Bühne, sondern mitten im Alltagsbetrieb hinter den Kulissen. Als uns Watton mit der Kostümabteilung bekannt machen will, kommt aus einem Berg von Kleidern eine Motte mit Namen Thea Filz, die die Besonderheit aller Stoffe anpreist. Schließlich gehen wir in den großen Theatersaal, wo sich ein vielarmiges Wesen mit französischem Akzent als Susi Souflage vorstellt. Sie ist der Floh im Ohr eines Schauspielers, damit er seinen Text nicht vergisst.

Und was es mit dem geheimen Vorhang auf sich hat, diese Frage wird nicht wirklich geklärt. Dafür bekommen die Schüler ein Buch geschenkt, in dem sie das Ende selbst nachlesen können.

Was für eine eigenartige Theatervorstellung – in der sich Theaterwirklichkeit und Spiel so vermischen, was für ein Ausbruch aus der Alltagsrealität!

 

Das Theaterstück „Der Rote Vorhang“ hat unser TuSch-Partner Michael Müller geschrieben und gemeinsam mit Marie Petzold und Schauspielern des Schauspielhauses im gesamten Theaterhaus umgesetzt. Das Stück kann nachgelesen werden in unserer Schulbibliothek!

(Jakob Hörtreiter)

 

 

STARTPILOT - Kooperationsprojekt des JungenSchauSpielHauses


Das Kooperationsprogramm »STARTPILOT« führt SchülerInnen und LehrerInnen in die Welt des Theaters ein und ermöglicht einen regelmäßigen und intensiven Austausch zwischen Schule und Theater über einen Zeitraum von jeweils vier Jahren.

 

>> Als kooperierende Schule starten Sie mit ausgewählten Klassen, Kursen oder Jahrgangsstufen der Klassenstufen 1 bis 9.

 

>> Sie besuchen in jedem Schuljahr eine oder mehrere altersgerechte Aufführungen des JungenSchauSpielHauses, die Sie aus unserem Programm auswählen.

 

>> Sie erhalten den aktuellen Spielplan vor der Veröffentlichung und kaufen die Karten zur ermäßigten STARTPILOT-Kondition von 5 € (inkl. HVV-Ticket).

 

>> Zu den ausgewählten Vorstellungen bieten wir theaterpädagogisches Begleitmaterial, themenbezogene Einführungen oder Nachgespräche an.

 

>> Eine LehrerInnenfortbildung pro Schuljahr vertieft die inhaltliche Beschäftigung und erweitert Ihr Methodenrepertoire für den Unterricht.