Volker Lösch arbeitete als Regisseur u.a. in Berlin, Bern, Dresden, Düsseldorf, Essen, Freiburg, Graz, Leipzig, Oberhausen, Saarbrücken, Stuttgart, Tübingen, Wuppertal und Zürich. Seine Inszenierung von Gerhart Hauptmanns »Die Weber« am Staatsschauspiel Dresden wurde 2005 von der »Deutschen Bühne« zur Inszenierung des Jahres gewählt. Außerdem wurde er 2006 für den Theaterpreis »Der Faust« in der Kategorie »Beste Regie Schauspiel« für »Die Weber« nominiert. Seit der Spielzeit 2005/2006 arbeitet er als Hausregisseur und Leitungsmitglied am Staatstheater Stuttgart. Unter der Leitung von Friedrich Schirmer inszenierte er dort bereits 2004 den Dramenzyklus »Die Hose«-»Der Snob«-»1913« von Carl Sternheim sowie »Der Revisor« nach Nikolai Gogol. Desweiteren inszenierte er in Stuttgart »Dogville« und »Manderlay« von Lars von Trier sowie »Faust 21« nach Goethes »Faust II«; »Die heilige Johanna der Schlachthöfe« von Bertolt Brecht; »Medea« nach Euripides; »The Cocka Hola Company« von Matias Faldbakken und die Widerstandstexte »Notes from Nowhere«. Zur Auswahl seiner wichtigsten Arbeiten gehören ferner die Inszenierungen der »Dresdner Weber« nach Gerhart Hauptmann und Georg Büchners »Woyzeck«, beides am Staatsschauspiel Dresden; Elfriede Jelineks »Ein Sportstück« und Heinrich von Kleists »Penthesilea« am Schauspiel Leipzig sowie »Der Besuch der alten Dame« nach Friedrich Dürrenmatt am Düsseldorfer Schauspielhaus. In dieser Spielzeit wird er in Stuttgart Shakespeares »Hamlet« und Max Eipps »Wut« inszenieren sowie in Dresden das von Volker Lösch und Stefan Schnabel verfasste Stück »Die Wunde Dresden«.