[e]
Schauspielhaus Hamburg
Das Schauspielhaus.
Spielplan15    Junges Schauspielhaus17    Ensemble16    Trailer23    Abonnement & Karten18    Presse19    Partner20    Haus21    Kontakt22
<< zurück
Romeo und Julia
von William Shakespeare


Hauptrollen perfekt besetzt: Julia (sensationell dargeboten von Julia Nachtmann) und Romeo (überzeugend gespielt von Aleksandar Radenković) waren uns schon lange nicht mehr so nah! Schumacher ist es gelungen eine frische und kurzweilige Inszenierung im Stuckbeladenen Hamburger Schauspielhaus auf eine mit einfachen Mitteln unglaublich verwandlungsfähige Bühne zu bringen. Die beiden Hauptrollen sind treffend und sympathisch besetzt, dass man sich je nach Vorliebe in sie oder ihn hinein versetzen und in die oder den anderen verlieben kann. Diese Form der Identifikation erreichen sonst Filme aus der Traumfabrik in Hollywood. Ebenfalls hervorragend die Wahl Schumachers für Julias Amme (Irene Kugler) und Bruder Lorenzo (Hedi Kriegeskotte). Diese Vier bekamen das meiste ab vom scheinbar endlosen Schlussbeifall, dekoriert mit vielen Bravo-Rufen. RADIO BREMEN

Jetzt sind es Julia Nachtmann und Aleksandar Radenković – seit »Kabale und Liebe« das jugendliche Traumpaar im Kirchenallee-Ensemble. Mit ihrer genauen, dabei unverstellten, vielleicht schon etwas zu selbstbewussten Charakterisierungskunst gelingt es den beiden wiederum, sich ins Zentrum der Inszenierung von Klaus Schumacher zu spielen. HAMBURGER ABENDBLATT

Das aber wissen wir ganz genau bei der wunderbaren Paarung von Julia Nachtmann und Aleksandar Radenkovic als Titelträger. Sie, frisch, zupackend, unverstellt in ihren Gefühlen zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt, verliert sich nie in Larmoyanz und süßlichen Tönen. Sie ist ein junger Mensch von heute, der einen Text von vorgestern spricht und spielt, als sei er gerade geschrieben. Das gilt auch für Radenkovic als romantisch beseelter Jungspunt, der binnen Kürze Freud und Leid so elementar durchlebt, dass es ihn förmlich zerreißt. Wir sind gerührt. Auch wenn Paris, dieser versponnene Liebhaber, kurz aufmuckt bei der schnell anberaunten Hochzeit und sich der toten Julia vollkommen verloren zu Füßen setzt. Oder wenn Irene Kugler als mollige Amme in resoluter Fürsorge zerfließt. Wir leben mit. Das heißt doch etwas. Der Beifall war groß. DIE WELT

Nun herrscht Totenstille im gesamten Theater. Den letzten Auftritt hat Fürst Escalus (Achim Buch). Fassungslos resümiert er das Ausmaß der Tragödie. Das Publikum des komplett ausverkauften Schauspielhauses bricht wenige Sekunden später in tobenden Beifall aus – für das Ensemble ebenso wie für das Regie-Team. SPIEGEL ONLINE

Weitere Pressestimmen187
 
Trailer

»Liebe ein zartes Ding? Sie ist grob, zu roh, zu wild und sticht wie Disteldorn.«
WILLIAM SHAKESPEARE, ROMEO UND JULIA

Von der Kraft der Liebe, die zwei junge Menschen über sich hinauswachsen lässt, um alle Hindernisse zu überwinden und die schließlich doch Tod und Zerstörung bringt, handelt Shakespeares berühmte Tragödie. Fast schon sprichwörtlich steht sie für eine kompromisslose, grenzüberschreitende Liebe. Was ist die geheimnisvolle Macht dieses großen Gefühls? Für Romeo und Julia ist es nur ein kurzer Augenblick, der ihre ganze Welt aus den Fugen hebt. Auf einem Fest begegnen sie sich zum ersten Mal, ein Blick genügt, um eine stürmische Liebe zu entfachen. Doch Romeo und Julia stammen aus zwei bis auf den Tod verfeindeten Familien, ihre Liebe steht von Beginn an unter einem unglücklichen Stern. Nur heimlich, im Schutz der Nacht, kann Romeo zu Julias Balkon gelangen. Dort versprechen sich beide ewige Treue, dort beschließen sie, ihren eigenen Weg des Gefühls zu gehen, gegen die Brutalität des Krieges ihrer Elternhäuser. Aber die Gewaltspirale lässt sich nicht aufhalten; als in einem Streit zwischen beiden Clans Romeos bester Freund ermordet wird, tötet Romeo Julias Vetter. Romeo wird für diese Tat aus der Stadt verbannt. Jetzt kommt die Politik ins Spiel. Pater Lorenzo hofft, sich die Liebe der beiden zunutze machen zu können, um den Streit zwischen den Familien beilegen zu können. Gegen die Interessen der Eltern entwickelt er einen Plan, um Romeo und Julia zur Flucht zu verhelfen. In bester Absicht geht er ein hohes Risiko ein und scheitert: Romeo und Julia sterben. Erst ihr Tod bringt die Versöhnung der Familien. »Romeo und Julia« erzählt von der revolutionären Kraft der Liebe in all ihren schöpferischen und zerstörerischen Formen. Es ist die erste große Liebe zweier ganz junger Menschen, eine verspielte, unschuldige Liebe und ein großes, starkes Gefühl. Doch die Vernunft fordert ihr Recht in Form einer gänzlich unvernünftigen Feindschaft, von der keiner mehr weiß, warum sie entstand. Nach »Was ihr wollt« und »Hamlet« ist »Romeo und Julia« Klaus Schumachers dritte Shakespeare-Inszenierung. Wie in »Hamlet«, erleben wir auch hier das Aufeinanderprallen zweier Generationen. Das Stück erzählt von zwei jungen Menschen, die schon früh dazu gezwungen werden, sich mit den Konflikten der Erwachsenenwelt auseinanderzusetzen. Sie entwickeln ihre Utopie als Antwort auf die Fesseln der gesellschaftlichen Realität: Sie wollen ihren eigenen Weg gehen und nur ihrer Liebe folgen. Auch wenn dieser Weg in den Tod führt, geht es Shakespeare nicht darum, den Ungehorsam gegenüber den Eltern zu bestrafen; er beschwört mit der ganzen Suggestivkraft seiner Poesie die beglückende Erfahrung der Leidenschaft. Die Titelrollen werden Aleksandar Radenković und Julia Nachtmann spielen.

Teilnehmer der Produktion schreiben einen Proben-Blog:
www.die-junge-buehne.de/blog/

Klaus Schumacher, Künstlerischer Leiter des »Jungen Schauspielhauses«, inszeniert regelmäßig auf der Großen Bühne des Schauspielhauses (»Was ihr wollt«, »VORSTELLUNGEN!«). Außerdem arbeitete er am Staatstheater Stuttgart, am Schauspiel Hannover und am Bremer Theater. Für seine Inszenierung »Mutter Afrika« ist er mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden, u.a. mit dem »Rolf-Mares-Preis« sowie dem deutschen Theaterpreis »Der Faust«.

Premiere am 16. Januar 2010 im Schauspielhaus
     

 


Die Vorstellung dauert zwei Stunden und vierzig Minuten. Es gibt eine Pause.

Regie Klaus Schumacher
Bühne Katrin Plötzky
Kostüme Heide Kastler
Musik Tobias Vethake
Dramaturgie Michael Propfe
Licht Susanne Ressin
Kampftrainer Frank Meyer-Brockmann
Mit Achim Buch, Hedi Kriegeskotte, Irene Kugler, Julia Nachtmann, Johannes Nehlsen, Aleksandar Radenković, Sandra Maria Schöner, Tristan Seith, Jürgen Uter, Martin Wißner, Sören Wunderlich
Die Brut 15 junge Männer

Termine190
09.10.2010, 20:00 Uhr Ticket online kaufen
13.10.2010, 20:00 Uhr Ticket online kaufen
03.11.2010, 20:00 Uhr Ticket online kaufen

[e]
 
<< zurück
Aleksandar Radenković, Julia Nachtmann
Foto: 2009 / Kerstin Schomburg
Kartentelefon: 040.24 87 13140
 Suche141   Gästebuch142   Newsletter143   Impressum144   Startseite145
Printversion