Dorfpunks – Die Blüten der Gewalt
Der Film - erstmals live gespielt
nach dem Roman von Rocko Schamoni
von und mit Studio Braun
Premiere
30.04.08, 20:00 Uhr

, Schauspielhaus
»Palminger, Strunk und Schamoni in Hochform«
Hamburger Abendblatt
»Wunderbar schräg und fantasievoll, dabei manchmal herrlich blöd und pathetisch sind diese ›Dorfpunks‹. Dabei immer respektlos – auch sich selbst gegenüber. Und das macht diesen Abend zu einem einzigartigen Vergnügen.«
NDR Kultur
»Lustvoll operiert das anarchistische Dreigestirn am offenen Herzen des Spießbürgers. Und das überwiegend junge Ensemble zieht feurig mit. Das ist hochkomisch, unerhört sprachwitzig, mitunter klamaukig, aber immer schwer unterhaltsam.«
Hamburger Abendblatt
»So grandios wie Faust auf LSD«
Die Welt
»›Dorfpunks‹ bewegt sich in einem choreographischen Neuland, irgendwo zwischen Spagettiwestern-Atmosphäre, Musikrevue und dem verdrogten Um-Kopf-und-Kragen-Reden eines Lenny Bruce.«
Die Tageszeitung
»Komisch, überdreht und phantasievoll umgesetzt.«
NDR 90,3

Trailer
Gewalt ist unser Geld – und wir möchten gerne zahlen.
Nach der erfolgreichen Umsetzung von Heinz Strunks Roman »Fleisch ist mein Gemüse« als Bühnenstück (»Phoenix – Wem gehört das Licht?«), gibt es ein weiteres Projekt von Studio Braun am Schauspielhaus: Rocko Schamonis Erfolgsroman »Dorfpunks« wird von der Kaderschmiede des psychedelischen Humors zur Aufführung gebracht. Studio Braun versucht – ganz dem eigenen Programm verpflichtet – ein farbenfrohes Feuerwerk der Gewalt am schnöseligen Firmament des Hamburger Kulturhimmels erstrahlen zu lassen. Sinnlich choreographierte Prügelorgien und dörflich-dialektischer Wortwitz garantieren ein bourgeoises Ballerlebnis der Extraklasse. Getreu dem Schamonischen Wahlspruch »Dein Dorf trägst du für immer mit dir rum« wird Hamburg für die Zeit der Aufführung zu einer norddeutschen Kleinstadt modelliert, die weder stark genug ist, um zu erblühen, noch mutig genug, um den Löffel endgültig abzugeben. Was tun, wenn man Anfang der Achtziger in eine Kulisse geworfen wird, die äußerlich einer Märklin-Eisenbahnlandschaft gleicht, innerlich aber von den Sporen des Misstrauens, der Gewalt und der provinziellen Großmannssucht befallen ist? Man versucht, anders zu werden, sich und das Leben neu zu erfinden, neue Musik, neue Kleidung, neue Gedanken zu generieren. Eine nervige Welt zu erbauen. Eine nervige Welt, gegen die sich die Alteingesessenen aus ihrer Sicht zu Recht wehren. »Vertreibt die jungen Hunde aus der Stadt, sie stinken, fressen den Müll und schänden unsere Hühner.« Zwei grausame Kosmen brechen aufeinander. Wer gewinnt? Wer behält die Oberhand? Wer hat das letzte Wort? Studio Braun sucht nach der Antwort. »Rocko Schamoni hat auch beim Schreiben keine Angst. Wie schön.« Stuttgarter Nachrichten
Studio Braun (verantwortlich für Text und Regie) wurde 1998 in Hamburg gegründet. Studio Braun, das sind Heinz Strunk, Rocko Schamoni und Jacques Palminger, »drei verdiente Musiker, Schauspieler, Autoren und Entertainer, die in Deutschland seit Jahren für Humor jenseits des öden Comedymainstreams stehen, in der Tradition von Karl Valentin, Gerhard Polt, Loriot, Helge Schneider und Heino Jäger«, bekannt als die »Paten des Telefonterrors«. (Süddeutsche Zeitung) Veröffentlichung von sechs gemeinsamen Telefoncomedy-LPs/CDs, Veranstaltung diverser Studio Braun Shows, am Schauspielhaus u.a. »Fear of a Gag Planet Show«, »Schlaf in den Mai« und »Bürgertreff«.
Uraufführung: 30.4.2008, Schauspielhaus
Die Vorstellung dauert eine Stunde und fünfzig Minuten. Keine Pause.
Regie Studio Braun
Bühne Damian Hitz
Kostüm Dorle Bahlburg
Choreographie Rica Blunck
Puppenbauer Thomas Klemm
Dramaturgie Gabriella Bußacker
Licht Rebekka Dahnke
Video Marcel Didolff, Peter Stein
Mit Rica Blunck,
Achim Buch, Stephan »Partyschaum« Cay,
Felix Kramer,
Marie Leuenberger,
Jacques Palminger, Jens Rachut,
Rocko Schamoni,
Jana Schulz,
Tristan Seith,
Heinz Strunk,
Sören Wunderlich
Musiker Lieven Brunckhorst,
Carsten »Erobique« Meyer,
Matthias »Tex« Strzoda
Puppenspieler Michael Hatzius / Philipp Pleßmann
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