Pünktchen und Anton
Eine wahre Geschichte
über echte Freundschaft für Arm und Reich
von Erich Kästner
Für alle ab 6 Jahren
15.11.09, 15:00 Uhr

, Schauspielhaus
»Eine durch und durch zauberhafte Inszenierung von Erich Kästners Kinderroman über dicke Freunde, die nicht nur durch das phänomenale Bühnenbild begeisterte. Marina Lubrich spielt das kleine Pünktchen mehr als hinreißend, Anton Pleva den schüchternen Anton ebenso. Unbedingt sehenswert!« BILD
»Hinreißend, temperament- und gleichzeitig gemütvoll, auf skurrile körperliche Kontraste setzend und mit viel Witz inszeniert von Katharina Wienecke. Wunderbar wahrhaftig ist das.« DIE WELT
»(...) Katharina Wieneckes Inszenierung ist ein höchst unterhaltsames Bühnenspektakel für Theaterfreunde ab sechs. In einem tollen Multifunktionsbühnenbild mit hübsch gezeichneter Berlin-Kulisse werden Pläne und Ränke geschmiedet, es gibt viel Klamauk und lustige Lieder.« HAMBURGER MORGENPOST
»Obendrein wird die volle Bühnentechnik zum Einsatz gebracht: Da fährt mal eine dunkle Spelunke samt Orchester aus dem Boden und die Drehbühne rotiert fast schon. Nebenbei fährt das Auto des Herrn Direktors immer wieder qualmend über die Bühne – so macht man Kindern Lust auf das Theater. Und nicht nur denen: Dieses Stück macht auch den Großen richtig Spaß!« NDR 90,3

Trailer
»Man wird, wenn man Geschichten schreibt, sehr oft gefragt: »He, Sie, ist das, was Sie geschrieben haben, auch wirklich passiert?« Ob wirklich passiert oder nicht, das ist egal. Hauptsache, dass die Geschichte wahr ist! Wahr ist eine Geschichte dann, wenn sie genau so, wie sie berichtet wird, wirklich hätte passieren können. Habt ihr das verstanden? Wenn ihr das verstanden habt, habt ihr ein wichtiges Gesetz der Kunst begriffen. Und wenn ihr’s nicht verstanden habt, dann ist es auch nicht schlimm.« ERICH KÄSTNER ÜBER »PÜNKTCHEN UND ANTON«
»Streichhölzer, kaufen Sie Streichhölzer, meine Herrschaften!« Abend für Abend schleicht Pünktchen aus ihrem Zimmer, um mitten in Berlin Streichhölzer zu verkaufen. Und das, obwohl ihre Eltern viel Geld haben. Eigentlich sollte es Pünktchen an nichts fehlen. Ganz anders sieht es bei ihrem Freund Anton aus: Seine Mutter ist krank und kann nicht arbeiten. Also muss Anton für den Haushalt sorgen. Und weil das Geld nicht reicht, geht auch er jeden Abend heimlich betteln. Kein Wunder, dass er immer sehr müde ist und manchmal sogar in der Schule einschläft. Da Pünktchens Eltern, Herr und Frau Pogge, leider nur im Nebenberuf Eltern sind, glauben sie ihre Tochter bei Fräulein Andacht, dem Kindermädchen, in sicherer Obhut. Aber ist Fräulein Andacht wirklich so harmlos, wie sie tut? Schließlich schmiedet sie gemeinsam mit ihrem Bräutigam, Robert dem Teufel, dunkle Pläne. Trotz der Unterschiede, die zwischen ihnen bestehen, gehen Pünktchen und Anton gemeinsam durch dick und dünn: Pünktchen setzt sich in der Schule für Anton ein – Anton beschützt Pünktchen vor dem bösen Gottfried Klepperbein. Und als Anton durch Zufall herausbekommt, was Robert der Teufel plant, ist es klar, dass er mutig zur Tat schreitet und ein heimtückisches Verbrechen im Haus der Familie Pogge verhindert und aufklärt. »Pünktchen und Anton« ist eine Geschichte über dicke Freunde, über Arm und Reich, über das Leben in der Großstadt und noch dazu eine spannende Kriminalgeschichte. Die Kulisse für die Handlung ist bei Kästner die Vitalität der modernen Großstadt – eben nicht in einem vagen »Es-war-einmal« angesiedelt, sondern in der Gegenwart. Dieser radikale, schnörkellose Zeitbezug, der ohne Zaubertricks auskommt, ist ein Geheimnis des unvergänglichen Charmes von »Pünktchen und Anton«.
In einer Fassung von Florian Vogel und Katharina Wienecke
Die Vorstellung dauert 1 1/2 Stunden. Es gibt keine Pause.
Regie Katharina Wienecke
Bühne Georg & Paul
Kostüme Janina Brinkmann
Musik Markus Voigt
Dramaturgie Florian Vogel
Licht Rebekka Dahnke
Mit Achim Buch,
Marlen Diekhoff,
Stefan Haschke,
Juliane Koren,
Hanns Jörg Krumpholz,
Marina Lubrich,
Martin Pawlowsky,
Anton Pleva,
Olaf Rausch,
Patricia Rieckhoff,
Sandra Maria Schöner
Band Peer Baierlein, Christian Gerber / Jakob Neubauer,
Henning Stoll,
Matthias Trippner[e]