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Ernst Stötzner

Ernst Stötzner

Geboren 1952 in Frankfurt am Main. Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. 1979 engagierte ihn Peter Stein ins Ensemble der Berliner Schaubühne, wo er u. a. mit Luc Bondy, Robert Wilson, Klaus Michael Grüber, Andrea Breth und George Tabori arbeitete. Weitere Engagements folgten am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Berliner Ensemble, am Burgtheater Wien und an den Schauspielhäusern in Zürich, Düsseldorf und Frankfurt, zuletzt am Deutschen Theater Berlin.

2007 wurde er für die Rolle des Puck in »Ein Sommernachtstraum« (Regie: Jürgen Gosch) am Deutschen Theater Berlin mit dem Gertrud-Eysoldt-Ring ausgezeichnet.

Seit Ende der achtziger Jahre ist Ernst Stötzner auch als Regisseur u. a. an der Berliner Schaubühne, am Maxim Gorki Theater, am Nationaltheater Mannheim sowie an den Schauspielhäusern Zürich und Bochum tätig. Neben seiner Theaterarbeit spielt er immer wieder auch in Film- und Fernsehproduktionen, u. a. in »Spinnennetz« von Bernhard Wicki (1989), in »Underground« von Emir Kusturica (1995), in »Was bleibt« von Hans-Christian Schmid (2012) oder in »Frantz« von François Ozon (2016).

Am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg war Ernst Stötzner in Simon Stones Inszenierung von »Peer Gynt« und aktuell in Karin Beiers »The Who and the What« zu sehen.