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Ulrich Voß

Geboren 1938 in Rostock. Studium der Romanistik und Altphilologie. Nach dem Diplom absolvierte er eine Schauspielausbildung am Studio des Volkstheaters Rostock, an die sich ein Engagement am Volkstheater anschloss. Seit 1978 freiberuflich. Gastrollen am Deutschen Theater, Berliner Ensemble, Volksbühne und Theater im Palast. Von 1984 bis 1986 Regisseur am Staatlichen Rundfunk der DDR. Seit 1986 Engagement an der Volksbühne Berlin, der er bis heute als Gast angehört. Langjährige Zusammenarbeit mit den Regisseuren Frank Castorf und Christoph Marthaler. Als Regisseur arbeitete Voß u. a. erfolgreich in Rostock, Brandenburg, an der Volksbühne Berlin, Theater im Palast, Theater der Freundschaft und am Kriminaltheater Berlin. Viele Film- und Fernsehproduktionen, u. a. als Bundeskanzler Kohl in »Aus Liebe zu Deutschland«. Hauptrollen in Serien wie »Archiv des Todes« oder »Nordisch Herb« u.v a.m. Hörspiele in Berlin, Hamburg und Köln. Bekannt ist seine Stimme als Synchronsprecher u. a. von Lee Marvin, Robert Mitchum, Anthony Quinn und Toshiro Mifune. Zwei Jahrzehnte Honorardozent an der Theaterhochschule Ernst Busch in Berlin. Autor von Theaterstücken, sein Romans »Wolzogen« erschien 2015.

Am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg ist Ulrich Voß nach »Heimweh & Verbrechen« in Christoph Marthalers Inszenierung von Horvàths »Glaube Liebe Hoffnung« zu sehen.