Die Extras der Spielzeit 2021-22

FAQ-Room

Seit nun schon sechsSpielzeiten gehen wir den „frequently asked questions“ unserer Zeit nach. Zu Gast waren bisher u. a. Alexander Kluge, Jenny Erpenbeck, Carolin Emcke, Slavoj Žižek, Peggy Parnass und Falk Richter, »Thomas Ebermann ...« beleidigte Helmut Schmidt, die Bühne für Menschenrechte zeigte die »NSU-Monologe« und unter dem Titel »Warum Rojava?« diskutierten wir über die autonome Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien.

2021-22 setzen wir die Reihe fort und stellen uns mit interessanten Gästen den aktuellen Diskursen.

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DachSalon

Der DachSalon geht in die sechste Runde. Alle zwei Monate diskutieren Expert*innen, Studierende und interessierte Besucher*innen im RangFoyer Grundfragen von Gesellschaft und Kunst. Kuratiert werden die Veranstaltungen von der Professur für Theaterforschung der Universität Hamburg gemeinsam mit der Theaterakademie (Katharina Alsen, Mirjam Groll, Noah Holtwiesche, Martin Jörg Schäfer).

 

UnterGrund

Seit Herbst 2015 gibt es unsere Reihe »UnterGrund«, in der Ensemblemitglieder unkontrolliert und in unregelmäßiger Folge das RangFoyer und andere kleine Spielorte in Beschlag nehmen und eigene Abende gestalten. Nach seiner Inszenierung von »Das Totenfest« inszeniert Max Pross in dieser Spielzeit »Ecce Homo oder: Ich erwarte die Ankunft des Teufels« nach Friedrich Nietzsche und Mary MacLane. Zum festen Bestandteil dieser Reihe gehört inzwischen auch das von Sasha Rau initiierte »Autor*innenzimmer«.

Ecce Homo oder: Ich erwarte die Ankunft des Teufels Teil II

nach Mary MacLane / Deutsch von Ann Cotten

In der Ödnis von Montana verhandelt die 19-jährige Mary MacLane ihr Leben und Denken, gewissenlos und mit einer „wunderbaren Fähigkeit zu Elend und zu Glück“. Der Tagebuchroman »Ich erwarte die Ankunft des Teufels« entsteht nur knapp 10 Jahre nachdem Friedrich Nietzsche seine Schrift »Ecce Homo« vollendete und seine Schaffenszeit in geistiger Umnachtung endete. Zwei hemmungslose Egoman*innen, die alles andere als Egoist*innen sind, fordern die Welt heraus, an der sie verzweifeln.

Nach einer Inszenierung des ersten Teils in der Spielzeit 20-21 widmet Max Pross sich nun dem zweiten Teil seines Doppelabends. Nietzsches fulminantes Denken wird mit MacLanes virtuoser Weltbeschäftigung in Kontrast gesetzt, die 120 Jahre nach ihrem Erscheinen nun erstmals ins Deutsche übersetzt wurde.

Regie: Max Pross / Bühne und Musik: Tintin Patrone unter Mitarbeit von Martin Muth / Kostüme: Sita Messer / Dramaturgie: Finnja Denkewitz

Premiere: 15/9/2021 / RangFoyer

Der Messias

Eine Weihnachtsfarce von Patrick Barlow
Deutsch von Volker Ludwig und Ulrike Hofmann

Seit der Premiere 1988 am Theater Basel begeistern André Jung und Michael Wittenborn in der Inszenierung von Nikola Weisse das Publikum. Nach Stationen in Köln, München, Zürich, Luxemburg und – in der Intendanz von Frank Baumbauer – auch in Hamburg, macht »Der Messias«, inzwischen mit Marie Jung als Frau Timm, wieder Station im SchauSpielHaus.

Mit: André Jung, Marie Jung, Michael Wittenborn
Regie: Nikola Weisse / Bühne: Andreas Tschui / Kostüme: Kathrin Gurth / Musik: Georg Friedrich Händel und Christoph Marthaler / Dramaturgie: Stefanie Carp 

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