An der Arche um Acht 5+

von Ulrich Hub / Repertoire

Premiere 14/09/2014

Große ProbeBühne

Drei Pinguine im Eis. Da sonst nicht viel passiert, streiten sie sich aus lauter Langeweile und vertiefen sich in die großen Fragen des Lebens: Gibt es einen Gott oder gibt es ihn nicht? Gott soll groß und mächtig sein, aber er hat doch ganz offensichtlich einen entscheidenden Nachteil: Er ist unsichtbar. Wie soll man da mit Sicherheit wissen, ob es ihn gibt? Inmitten von Schnee und Eis stellen die Pinguine fest, dass dem angeblichen Schöpfer zumindest bezüglich ihrer Heimat, dem ewigen Eis, nicht besonders viel eingefallen ist. Außerdem hat Gott bei den Pinguinen einiges durcheinander gebracht: „Wir sind Vögel und riechen nach Fisch. Wir haben Flügel, aber können nicht fliegen.“

Mitten in dieser philosophischen Debatte beginnt es plötzlich heftig zu regnen; das Wasser steigt und steigt: Die Sintflut kommt. Eine Taube erscheint mit zwei rettenden Tickets für die Arche Noah: „Hier sind die Tickets. Aber verliert sie nicht. Und denkt dran: an der Arche um Acht. Wer zu spät kommt, ertrinkt.“ Das stellt jedoch die beiden auserwählten Pinguine vor ein großes Problem: Was geschieht mit dem dritten Pinguin? Unmöglich können sie ihren Freund zurücklassen und schmuggeln ihn in einem Koffer als blinden Passagier an Bord der Arche. Die Taube, die streng über die genaue Einhaltung der Passagierliste wacht, muss dabei geschickt ausgetrickst werden. Eine spannende Reise nimmt ihren Lauf…

»An der Arche um Acht« ist eines der großen Erfolgsstücke der letzten Jahre und gilt bereits als Klassiker des Kindertheaters. 2006 wurde es mit dem Deutschen Kindertheaterpreis ausgezeichnet. Dem Erfolgsautor Ulrich Hub ist mit diesem Stück eine amüsante und spannende Verwechslungskomödie mit philosophischem Tiefgang geglückt.


Fotos © Sinje Hasheider

Es spielen: Hermann Book, Philipp Kronenberg, Florens Schmidt, Sophia Vogel Live-Musiker: Thomas Esser, Jan Fritsch

Regie: Gertrud Pigor Ausstattung: Katrin Plötzky Komposition: Thomas Pigor, Thomas Esser, Jan Fritsch Licht: Jonathan Nacke Dramaturgie: Nicole Dietz

Pressestimmen

Hamburger Abendblatt

„Die erfahrene Regisseurin hat es verstanden, die Vorlage pointiert in Szene zu setzen. Jeder Gag sitzt, viele der jungen Zuschauer reagieren auf die teilweise slapstickhaften Nummern mit hellem Lachen. Einige Songs lockern das Bühnengeschehen auf, so dass Kinder ab fünf Jahren der Geschichte mit ihren biblischen Motiven mühelos folgen können.“

Hamburger Morgenpost

„Das Stück wird im Jungen Schauspielhaus mit Elan, Witz, Leichtigkeit und toller Livemusik umgesetzt (Regie: Gertrud Pigor). Ein gut einstündiger Spaß für Kinder ab fünf – zum Mitdenken und Mitlachen!“

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