Das doppelte Lottchen 7+

von Erich Kästner
Regie: Taki Papaconstantinou
/ Repertoire

Premiere 20/05/2016

Große ProbeBühne

Empfohlen für die Klassenstufen 2 bis 6

Termine

„So eine Frechheit! Die hätten uns zuerst fragen müssen, ob sie uns halbieren dürfen. Und dann hätte ich nein gesagt.“

Im Ferienlager stehen sich Luise und Lotte plötzlich das erste Mal in ihrem Leben gegenüber und müssen feststellen: Sie gleichen sich äußerlich wie ein Ei dem anderen. Luise findet es anfangs unverschämt, dass eine daherkommt, die genauso aussieht wie sie. Es entbrennt zunächst eine Feindschaft zwischen den beiden Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Lotte ist still und fleißig; Luise ist frech und aufmüpfig. Doch bald finden sie heraus, dass sie am selben Tag in derselben Stadt geboren sind und dass Lotte nur ihre Mutter und Luise nur ihren Vater hat. Klar, dass da etwas faul sein muss! Mutig und selbstbewusst nehmen sie ab sofort ihr Leben selbst in die Hand und schmieden einen Plan: Sie wollen die Rollen tauschen. Damit die Sache nicht auffliegt, müssen sie ein regelrechtes Training absolvieren: Luise muss zu Lotte werden und Lotte zu Luise. Nach den Ferien ist es soweit: Luise fährt anstelle von Lotte zur Mutter und Lotte fährt anstelle von Luise zum Vater...

Erich Kästner verfasste den Roman, der diesem Theaterstück zugrunde liegt, in den frühen 1950er Jahren, als das Thema Ehescheidung noch tabu war. Mit seinen Geschichten, in denen Kinder in ihrem Denken und Handeln stets selbstständig sind, fördert Kästner deren Selbstvertrauen. Die Geschichte der getrennten Zwillinge, die sich zufällig kennen und lieben lernen, ihre Rollen tauschen und eine Wiedervereinigung der Familie einfädeln wollen, wird mit Ernsthaftigkeit, Humor und einer gehörigen Portion Musik erzählt.

Fotos: Sinje Hasheider

Es spielen: Katherina Sattler, Sophia Vogel Regie: Taki Papaconstaninou Ausstattung: Katrin Plötzky Musik: Thomas Esser Dramaturgie: Nicole Dietz

Pressestimmen

Hamburger Abendblatt

„Erich Kästners Klassiker wirkt in der klugen Inszenierung von Taki Papaconstantinou absolut zeitlos. (...) Bühnenbildnerin Katrin Plötzky hat eine ganze Kleinstadt auf die Bühne des Jungen Schauspielhauses gezaubert. (...) Bei allem Ernst der Lage, dem Verrat durch die Eltern, bei aller Unklarheit über die eigene Identität, findet die Inszenierung doch zu schwebender Leichtigkeit.“

Die Welt

„Ein wunderbares, facettenreiches und teilweise urkomisches Universum, das Florence Adjidome und Sophia Vogel dem Zuschauer offenbaren. (...) Untermalt von originellen Songs von Thomas Esser (...) Spielerisch und mit viel liebenswerten Charme strecken Luise und Lotte der Realität die Zunge heraus und sind im Doppelpack einfach unschlagbar.“

NDR 90,3

„Was macht das Spaß! Regisseur Taki Papaconstaninou ist eine überaus temporeiche Inszenierung gelungen. Die Geschichte geht prächtig auf und ist für Kinder ab sieben Jahren geeignet, dürfte aber die älteren Zuschauer schon allein durch die logistische Meisterleistung dieser permanenten Szenen- und Rollenwechsel ebenso faszinieren.“

Hamburger Morgenpost

„Diese „Lottchen“ begeistern Hamburg (...) Beste Unterhaltung in einem liebevoll gestalteten Bühnenbild.“

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