Das nackte gute Leben

von suite42
frei nach einem Text von Miriam Edlich-Muth
Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes
/ Repertoire, Voraufführung

Termine

Fast 80 Jahre lang hat der Atomkrieg die kollektive Fantasie befeuert. The Big Blast, Menschen verwandelt in Skelette, Fettflecke, Asche ... Parallel zog still und leise herauf, was heute Klimakatastrophe heißt – die Gegenwart weltweiter Zerstörung, mit ihren hilflosen Maßnahmen, drei Cent mehr für den Liter Benzin. Was tun? Der Panik nachgeben, Autos in die Luft jagen oder tanzen auf dem Vulkan? Und die Zukunft, wie wird sie aussehen? Wird Geschichte Geschichte sein, Sprache, Wissenschaft, Kunst in Relikten noch vorhanden, die Menschen unbelastet?

2019 renoviert eine junge Frau einen Bunker von 1962, immer donnerstags, eine vorübergehende Beruhigung vor der Verzweiflung. 2080 haben dort Menschen überlebt und eine neue Epoche hat begonnen, ein Leben ohne Götter. Eine internationale Annäherung an die Möglichkeit einer geteilten Zukunft von suite42 aus Berlin, der ZOUKAK Theatre Company aus Beirut und dem Deutschen SchauSpielHaus, gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes.

Voraufführungen in Hamburg: 2/11, 4/11, 15/11, 16/11 / MalerSaal
Premiere in Berlin: 11/12 im tak (Theater Aufbau Kreuzberg)

Fotos: Sinje Hasheider

Es spielen: Roland Bonjour, Eva Bühnen, Rosemary Hardy, Stefan Stern, Lucie Zelger

Regie: Lydia Ziemke Bühne und Kostüme: Claire Schirck Licht: Björn Salzer Sound Design: Owen Lasch Musikkomposition: Öz Kaveller Dramaturgie: Bastian Lomsché, Ralf Fiedler Produktionsleiterin: Laura Werres
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