Stalker – Picknick am Wegesrand

nach Andrei Tarkowski & Arkadi und Boris Strugatzki
Fassung von David Czesienski und Bastian Lomsché
/ Repertoire

Premiere 08/09/2019

MalerSaal

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Nach einem – zunächst unbemerkten – Besuch Außerirdischer treten in verschiedenen Gebieten rund um den Erdball seltsame Phänomene auf. Physikalische und logische Gesetzmäßigkeiten verlieren ihre Gültigkeit, Menschen kommen auf absonderliche Weise zu Tode. Die Regierungen evakuieren die Überlebenden und richten militärisch abgeriegelte Zonen ein. Wer einzudringen versucht, wird erschossen. Doch im Inneren der Zonen, so heißt es, gibt es dem Menschen unbekannte Schätze: Relikte mit mächtigen Eigenschaften, Orte, an denen verborgenste Wünsche erfüllt werden. Der „Stalker“ Red schleust gegen Bezahlung Glückssucher durch den Sperrgürtel. Ihre wahren Gründe für diese lebensgefährliche Reise bleiben im Dunkeln und sind nicht immer die, die sie vorgeben. Doch die Zone verlässt niemand, wie er sie betreten hat, und unsere innigsten Wünsche sind oft so geheim, dass wir sie selbst nicht kennen. Mit »Stalker« erschuf Andrei Tarkowski ein filmisches Meisterwerk. Vorlage ist der Roman »Picknick am Wegesrand« der Brüder Strugatzki, die auch das Drehbuch verfassten. David Czesienski wird auf Grundlage dieser Science-Fiction-Klassiker Suchende in die Zone des MalerSaals entsenden, um endlich Lösungen für die großen Probleme unserer Zeit zu Tage zu fördern.

Einführung:
Eine halbe Stunde vor der Vorstellung am 10/9 und am 23/9 findet eine Einführung im MarmorSaal statt.

Foto: Marcel Urlaub

Es spielen: Jonas Hien, Christoph Jöde, Matti Krause, Johannes Kühn, Maximilian Scheidt, Maria Walser, Michael Weber

Regie: David Czesienski (Prinzip Gonzo) Bühne: Lisette Schürer Kostüme und Musik: Vera Buhß Licht: Andreas Juchheim Dramaturgie: Bastian Lomsché
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