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  • Über die Grenze ist es nur ein Schritt
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Über die Grenze ist es nur ein Schritt [10+]
Repertoire
Pressestimmen:
Junge Welt
„Der junge Afrikaner Dede Afful erzählt zu Beginn des Stückes von Toxic City, einer Stadt mit Computerschrott bis zum Horizont, wo ... die Kinder in den Müllhalden wühlen. Dorthin müsste er, wenn man ihn findet, dort ist sein offizielles Heimatland, das er nie sah, von dort stammt seine Mutter, die man an diesem Morgen verhaftet hat. ... Oft ist er unkonzentriert, erzählt unzusammenhängend, Wut und Verzweiflung wechseln sich ab: »Die Welt ist weiß, und ich bin schwarz, offiziell existiere ich gar nicht, aber ich bin sehr lebendig… noch!« Sehr nah ist dieses Theaterspiel, zum Anfassen nah, als wollte der Autor (Michael Müller) es den Menschen auf den Schoß setzen, das Problem, es ihnen endlich einmal so nahe bringen, dass sie es nicht mehr verdrängen können. Die Schüler wissen, was das heißt, illegal. Dede erzählt immer wieder von seiner kleinen Schwester Benedikta, die anfangs nach dem Vater rief, der aber nie kam, weil er ertrunken ist, das kommt aber erst am Ende heraus – lauter kleine Konkretheiten, die die Schüler in Atem halten und die ihnen Gelegenheit geben, sich einzumischen. Die Kinder wollen ihm helfen, sprechen ihm Mut zu. ... Schade nur, dass hier nicht die Politiker sitzen, die Einwanderungs- und Abschiebungsentscheidungen fällen.“

Kommentare
  • 10/12/2015
  • -
  • Katrin Taube
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  • 24/04/2015
  • -
  • Georg Marien
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