FAQ-Room 27: Hiroshima MonsterGirl

Performance und Diskussion

13. Juni 2019

- RangFoyer

Erinnere dich! Protestiere! Überlebe! (Hisashi Inoue)

Nach einer Phase scheinbarer Entspannung und Abrüstung ab den 1990er Jahren ist die geplante A ufkündigung des INF –Vertrages (Intermediate Range Nuclear Forces) zur Abrüstung von Mittelstreckenraketen durch Donald Trump ein weiterer Schritt der Kehrtwende in der weltweiten Atomwaffenpolitik – auch in Deutschland. Auf dem Atomwaffenstützpunkt Fliegerhorst Büchel in der Eifel sind bis zu 20 B61-Bomben des US-Militärs für die Verwendung durch Bundeswehrsoldaten stationiert.
Jede dieser Bomben hat laut der mit dem Friedensnobelpreis 2017 ausgezeichneten Organisation ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) eine maximale Sprengkraft, die mit der von 13 Hiroshima-Bomben vergleichbar ist.

Sachiko Hara, Schauspielerin unseres Ensembles, setzt sich seit 2010 in ihrem »Hiroshima Salon« mit den Atombombenabwürfen auf Japan auseinander. Nach der ca. 30-minütigen Solo-Performance »Hiroshima MonsterGirl« wird sie mit Dr. Inga Blum (Ärztin, Mitglied der Organisation Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Gründungsmitglied von ICAN) und Heidemarie Dann (Vertreterin von „Hiroshima-Bündnis Hannover“ und Mitglied der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei. jetzt.“) über das neuerliche atomare Wettrüsten diskutieren.


Foto: Katrin Ribbe

von und mit: Sachiko Hara
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