Hamburger Menetekel

Ein futurologischer Kongress von Ron Zimmering und Graffitimuseum

24. Mai 2019

SchauSpielHaus

Termine

24/
05/Fr SchauSpielHaus
25/
05/Sa SchauSpielHaus
26/
05/So SchauSpielHaus

Babylon, 543 v .u .Z.: Die Perser stehen vor den Toren der Stadt, doch Babylon gilt als uneinnehmbar. Im Palast des Herrschers Belsazzar wird gefeiert. Da erscheint auf der Wand ein rätselhafter Schriftzug: MENE MENE TEKEL UPHARSIN. Keiner der herbeigerufenen Schriftgelehrten kann oder will den rätselhaften Spruch deuten. Erst der aus dem Gefängnis herbeigebrachte Jude Daniel sagt anhand dieser Schrift den Untergang des babylonischen Reiches voraus. Noch in derselben Nacht dringen persische Soldaten in die Stadt ein und das babylonische Weltreich zerfällt.

Hamburg, 2018: Straßenmöbel, Rollläden, Transportmittel und Wände der Stadt sind dicht beschrieben. Auch heute scheint niemand die Zeichen deuten zu wollen oder zu können. Im Gegenteil: Millionen von Euro werden ausgegeben, um sie zu entfernen. Was, wenn die Graffitis auf unseren Wänden die Menetekel von heute sind? Was, wenn sich anhand dieser Zeichen Aussagen über unsere Zukunft treffen ließen?

Gemeinsam mit Hamburger Schüler*innen wird Graffitimuseum die Menetekel an den Hamburger Wänden lesen, deuten und die daraus abgeleiteten Zukunftsprognosen auf einem futurologischen Kongress performativ zur Diskussion stellen.

ACHTUNG AKTUELL: Alle bisherigen Erkenntnisse lassen vermuten, dass die Stadt Hamburg in naher Zukunft vor gravierenden Veränderungen steht. Die genauen Prognosen werden von den Schüler*innen am 22/2/2019 auf einer Pressekonferenz vorgestellt.

Weitere Infos finden sie auf www.hamburgermenetekel.de.

Schauen Sie hier einen Teaser zur Veranstaltung.


In Zusammenarbeit mit

Carl-von-Ossietzky-Gymnasium
Bonifatiusschule
Franz von Assisi Schule
Luisengymnasium Bergedorf
Max Brauer Schule
Niels-Stensen Gymnasium
Stadtteilschule Eidelstedt


Foto: Graffitimuseum

Künstlerische Leitung: Graffitimuseum , Ron Zimmering Regie: Ron Zimmering Komposition: Samuel Penderbayne Musikalische Leitung: Bruno Merse Dramaturgie: Christian Tschirner Bühne: Ute Radler Kostüme: Benjamin Burgunder Filmdokumentation: Wiktor Filip Gacparski Produktionsleitung: Elise Schobeß Orchester: Junge Symphoniker Hamburg
Kooperationspartner
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