Moritz Beichl

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Moritz Beichl

Geboren 1992 in Wien. Begann mit 19 Jahren im praktischen Theaterjahres »Junge Burg« am Wiener Burgtheater. Im Anschluss studierte er Regie an der Theaterakademie Hamburg, wo er u. a. Schiller, Müller, Schernikau und Jahnn inszenierte. Seine Inszenierung der »kleinstadtnovelle« von Schernikau wurde zu diversen Festivals eingeladen, u. a. zum »Körber Studio Junge Regie«. Beichl ist Sieger des »Start-off«-Wettbewerbs in Hamburg mit seinem Stück »Montagskinder«, das er geschrieben und inszeniert hat. Er wurde zweimal zum »Hart am Wind-Festival« eingeladen, wo er für beide Inszenierungen Preise gewann. 2019 erhielt Beichl den Wiener Theaterpreis »Nestroy« .

Für das von Beichl verfasste Drama »Glückliches Gemüse« erhielt er das »DramatikerInnenstipendium der österreichischen Bundesregierung«. 2012 veröffentlichte er seinen Debüt-Gedichtband »ist mir doch scheiß egal«. Am Landestheater Niederösterreich kam sein Kurz-Drama »Kein blick zurück jetzt« zur Uraufführung. Diverse Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften mit Kurzgeschichten und politischen Essays.

Beichl ist Hausregisseur am Deutschen Theater Göttingen, wo er stets mit queer-feministischem Fokus u. a. »Die Bitteren Tränen der Petra von Kant«, »Was ihr Wollt«, sowie das David-Bowie-Musical »Lazarus« inszenierte. Weitere Inszenierungen u. a. am Jungen SchauSpielHaus Hamburg, Staatstheater Braunschweig und Landestheater Niederösterreich.
Für das Junge SchauSpielHaus hat Moritz Beichl in der Spielzeit 2017-18 Hermann Hesses Erzählung »Demian« für die Bühne erarbeitet.

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